Sie wollen kirchlich heiraten ...

© Bild: Factum/ADP In: Pfarrbriefservice.de

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung: Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit der Vorbereitung und möchten Ihnen helfen, eine wunderschöne Trauung zu haben, welche Grundlage für eine gelingende Ehe ist.

Wenden Sie sich frühzeitig an Ihr zuständiges Pfarrbüro, um einen Termin für die kirchliche Trauung zu vereinbaren.

Die üblichen Uhrzeiten für eine Trauung sind in der St. Peter und Paul-Kirche in Weil der Stadt samstags um 11.00 Uhr, 13.30 Uhr oder 15 Uhr. In den anderen Kirchen sind wir flexibel.

Nach der Anmeldung zur Trauung wird sich Ihr Traupfarrer bei Ihnen melden und mit ihm einen Termin für das Gespräch zur Ehevorbereitung vereinbaren. Dieses Gespräch dient zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen, zudem werden auch alle formalen Fragen geklärt. Außerdem wird dabei der Ablauf des Traugottesdienstes und die Möglichkeiten seiner Gestaltung besprochen.

Sie sind zudem eingeladen, einen Ehevorbereitungskurs in der Region Stuttgart zu besuchen. Hier geht es in Art eines Coachings um Themen Vertrauen oder auch Konfliktbewältigung in der Partnerschaft. Termine dazu finden Sie unter www.ehevorbereitung-region-stuttgart.de).

Grundsätzliche Hinweise:

  • Sie sind beide Mitglied der katholischen Kirche?
    Wenn Sie nicht in Ihrer derzeitigen Kirchengemeinde getauft wurden, benötigen Sie einen aktuellen Taufschein mit Ledigen-Nachweis. Diesen bekommen Sie im Pfarramt der Kirchengemeinde, in der Sie getauft wurden.
  • Sie gehören verschiedenen Konfessionen an?
    Als Mitglied der katholischen Kirche sind Sie an die katholische Eheschließungsform gebunden. Haben Sie vor, katholisch zu heiraten, ist dies in kein Problem. Auch andere Formen der Eheschließung sind möglich. Damit diese Ehe in der Katholischen Kirche gültig ist, ist zuvor jedoch ein Gespräch mit dem Seelsorger notwendig. 
    Da der Ledigenstand von Nicht-Katholiken in deren Taufschein nicht vermerkt ist, benötigen wir neben dem Taufschein beider Brautleute noch eine Ausfertigung der Aufenthaltsbescheinigung des nicht-katholischen Partners, den Sie auf dem Einwohnermeldeamt bekommen. Dies entfällt, falls Sie beide schon miteinander zivil verheiratet sind.

  • Sie gehören verschiedenen Religionen an?
    Bitte besprechen Sie dies im Gespräch zur Ehevorbereitung. Dieses sollte möglichst bald vor dem gewünschten Trau-Termin stattfinden.

  • Braut oder Bräutigam waren schon einmal (zivil oder kirchlich) verheiratet?
    Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anfrage zur Trauung darüber. In einem Gespräch mit dem zuständigen Seelsorger muss geklärt werden, ob eine kirchliche Eheschließung möglich ist.

  • Sie haben ihren Wohnsitz nicht in unserer Seelsorgeeinheit? 
    Bitten nehmen Sie mit dem Wohnsitzpfarramt von Braut oder Bräutigam auf. Ihr Pfarrer muss formal der Trauung hier in unserer Seelsorgeeinheit zustimmen (was er in aller Regel tut). Er hat das Recht, mit Ihnen das erforderliche Brautleuteprotokoll zu erstellen, was er allerdings auch an den Traupfarrer delegieren kann. Im Idealfall begleitet Sie ihr Heimatpfarrer und hält hier in einer der Kirchen unserer Seelsorgeeinheit Ihre Trauung. Fragen Sie ihn danach.

Aufgrund staatlichen Rechtes muss für die kirchliche Trauung in der Regel die Bescheinigung über die standesamtliche Eheschließung vorliegen.

Die Firmung wird bei katholischen Brautleuten als Grundlage zur kirchlichen Trauung empfohlen, ist in unserer Diözese jedoch nicht zwingend Voraussetzung.