Die Sternsinger Aktion des Kindermissionswerks

Sternsinger Aktion 2019

Großartiger Einsatz der Sternsinger für Kinder mit Behinderung und Kinder Weltweit

Mädchen und Jungen aus der Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu sammeln 54.496,24Euro 

Weil der Stadt / Dätzingen. Es ist ein tolles Erlebnis, da sind sich alle Sternsinger der Kirchengemeinden St. Peter & Paul und St. Leonhard einig. Auch wenn es manchmal ganz schön anstrengend war, am Ende konnten die Sternsinger der Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu sehr stolz auf ihren Einsatz sein, denn 54.496,24 Euro kamen bei der Sammlung in Weil der Stadt, Merklingen, Dätzingen, Münklingen, Hausen, Simmozheim, Schafhausen, Ostelsheim und Döffingen zusammen. Kinder helfen Kindern – das Sternsingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, und die Mädchen und Jungen aus der Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu gehören dazu!

Insgesamt Tage lang waren 268 Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Helfer und Organisatoren in der Seelsorgeeinheit unterwegs und sorgten für eine erfolgreiche Sternsinger Aktion 2019. Die Kreidezeichen „20*C+M+B+19“ an den Haustüren zeugen davon, wie viele Menschen die Sternsinger empfangen haben. 

Der 12-jährige Paul erzählt: „Ich freue mich jedes Jahr wieder bei der Sternsinger Aktion mitzumachen da ich mich hier für andere Kinder auf der ganzen Welt einsetzen und die Welt ein wenig besser machen kann. Zudem habe ich viel Spaß mit meinen Freunden und lerne andere Kinder aus meine Gemeinde kennen. “Gerhard Weiner, Holger Heimpel, Thomas Ankenbrand und Sibylle Butsch freuen sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in ihren Gemeinden: „St. Peter & Paul und St. Leonhard.“ 

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger an der 61. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger überall in Deutschland auf die Lebenssituation von Kindern mit Behinderungen aufmerksam. 

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Peru werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern hatten sich die Sternsinger aus der Seelsorgeeinheit auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten. Sie sind eben ein Segen!

Text: Gerhard Weiner

Link: Bericht in der Leonberger Kreiszeitung

 

 

Großartiger Einsatz der Sternsinger für Kinder mit Behinderung und Kinder Weltweit

Drei Schichten Kleidung übereinander ziehen, durch den Nieselregen laufen und an fremden Türen klingeln – man kann sich wirklich angenehmere Beschäftigungen für die Weihnachtsferien vorstellen. Und doch haben rund 160 Kinder und Jugendliche in Hausen, Münklingen, Merklingen, Ostelsheim, Schafhausen und Weil der Stadt genau das getan. Vom 3. bis zum 6. Januar 2019 machten sie sich auf den Weg nach dem Motto der Sternsinger: „Segen bringen“ – in die Häuser und Wohnungen – und „Segen sein“ – für andere Kinder auf der ganzen Welt.

In königlichen Gewändern, mit Weihrauch, Kreide und Stern in der Hand zogen die Kinder in der Nachfolge der Weisen Kaspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus, besuchten und sangen für die Menschen und schrieben an die Türen den Segen: C+M+B. Die Buchstaben stehen für Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. Wie in jedem Jahr sammelten die Sternsinger dabei Spenden für Kinder auf der ganzen Welt und unterstützen Projekte in mehr als 100 Ländern. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswert „Die Sternsinger“ und der BDKJ. 

In diesem Jahr machten die Sternsingen vor allem auf Kinder und Jugendliche mit Behinderung aufmerksam, die in vielen Ländern ausgegrenzt und diskriminiert werden und kaum eine Chance haben zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu machen. So auch im diesjährigen Beispielland Peru. Die Sternsinger unterstützen Projekte wie „Yancana Huasy“ in Perus Hauptstadt Lima, die Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben zu lernen, Therapien zu machen, zu spielen und traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Das Ziel der Einrichtung ist es das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen und ihrer Eltern zu stärken und in der Gesellschaft für mehr Akzeptanz und die Integration der Kinder zu werben.

43375,28 Euro haben die Sternsinger in Hausen, Münklingen, Merklingen, Ostelsheim, Schafhausen und Weil der Stadt gesammelt und unterstützen damit dieses und viele andere Projekte.

Die Sternsinger bedanken sich für Ihre Spenden, die freundlichen Gesichter und Worte, die offenen Türen, die Tassen Tee zum Aufwärmen und die Wegzehrung. Bis im nächsten Jahr!

Wochenblatt Beitrag von Holger Heimpel

 

 

Sternsinger bringen Segen in das Rathaus

Unter dem Motto „Wir gehören zusammen in Peru und weltweit“ überbrachte eine Delegation der Weiler Sternsinger auch dieses Jahr Bürgermeister Thilo Schreiber und dem Rathaus den Segen. Bürgermeister Schreiber nahm die Segenswünsche dankend entgegen und hatte neben einer Spende auch wieder eine kleine Überraschung für die Sternsinger dabei. Er lobte die sechs Mädchen, die mit ihrer Aktion ihre Verbundenheit zu beeinträchtigten Kindern überall auf der Welt ausdrücken und Geld sammeln. Gerhard Weiner berichtete, dass in Weil der Stadt und den Teilorten sowie Simmozheim und Ostelsheim im letzten Jahr über 51.667 Euro gesammelt wurden und man natürlich auch dieses Jahr wieder so erfolgreich sein möchte, um die Kinder weltweit zu unterstützen

Text: Isolde Reinert, Stadt Weil der Stadt

 

 

Sternsinger tragen den Segen von Haus zu Haus

Weil der Stadt/Leonberg - In Weil der Stadt sind die Sternsinger startklar. „Jetzt beginnt die heiße Phase“, sagt Gerhard Weiner, seit zehn Jahren schon ehrenamtliche Organisator der Aktion. 80 Kinder, Jugendliche und Begleiter sind es auch in diesem Jahr wieder, die in der Kernstadt sowie in Schafhausen und Ostelsheim unterwegs sind. Seit September ist Weiner mit der Vorbereitung befasst, sucht die Ehreamtlichen, kümmert sich um Lieder, Gesangsproben, Weihrauch und Gewänder. „Mit den 80 Leuten konnten wir unser hohes Level der vergangenen Jahre halten“, sagt Weiner erfreut.

Auch in den Teilorten Merklingen, Münklingen und Hausen, wo Holger Heimpel verantwortlich ist, kann es losgehen. Hier haben sich in diesem Jahr rund 70 Kinder, Jugendliche und Begleiter gefunden. „Ihre Beweggründe sind sehr unterschiedlich“, hat Heimpel festgestellt. „Es ist ein schönes Gruppenerlebnis, meist machen die Freunde mit – und am Ende gibt es ein paar Süßigkeiten.“ In Weil der Stadt sind die Sternsinger bis zum 6. Januar unterwegs. 

Sie bringen Segen und sammeln für Hilfsprojekte

Viele kleine Königinnen und Könige ziehen von Donnerstag, 3. Januar, an durch die Straßen von Leonberg und Höfingen. Sie bringen den Segen, sammeln für Hilfsprojekte auf der ganzen Welt und haben dabei jede Menge Spaß. In Leonberg sind die Sternsinger am 3. Januar in Eltingen, im Ezach, in der Gartenstadt, im Bereich der Johanneskirche und im Silberberg unterwegs. Am Freitag, 4. Januar, erteilen sie ihren Segen im Bereich Bockberg, Marktplatz, Burghalte, Reiterstadion, Seestraße, Schleiermacherstraße, Tiroler Straße und Kärntner Straße. Am Samstag, 5. Januar, ist das Wohngebiet Ramtel an der Reihe. Geplant ist, dass die Gebiete an dem angegebenen Tag geschafft werden, doch sollte die nicht der Fall sein, wollen die Sternsinger versuchen, die nicht erreichten Häuser, an den anderen Tagen zu besuchen. 

In Höfingen laufen die Sternsinger am Freitag, 4. Januar, und am Samstag, 5. Januar, jeweils von 8.30 Uhr an. Der Abschlussgottesdienst ist am 5. Januar um 18 Uhr, danach gibt es Pizza für alle Sternsinger.

Text von Florian Mader, Leonberger Kreiszeitung vom 03. Januar 

 

 

Fachdossier zum Thema „Kinder mit Behinderung“ erschienen

© Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘

Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ hat jetzt eine Sammlung von Fachbeiträgen zum Thema „Kinder mit Behinderung“ herausgebracht. Die Publikation nimmt die schwierige Situation von Kindern mit Behinderung weltweit in den Blick, richtet aber auch ihr Augenmerk auf die Frage, wie Inklusion in Deutschland gelingen kann. Neben Beiträgen von Wissenschaftlern kommen auch Kinder und Eltern, Pädagogen und Projektpartner zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten. Kurzreportagen von Journalisten und Fotografen veranschaulichen, wie Kinder mit Behinderung in verschiedenen Regionen der Welt leben, was ihnen wichtig ist, wie sie Hilfe erfahren und was sie und ihre Eltern sich wünschen.

Größte Minderheit der Welt

Als „größte Minderheit der Welt“ könnte man Menschen mit Behinderung bezeichnen, so Dr. Barbara Breyhan, Fachreferentin für Gesundheit beim Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation leben weltweit 15 Prozent der Menschen mit einer Behinderung, rund 165 Millionen von ihnen sind Kinder. Sie sind besonders verletzlich und gefährdet. In vielen Regionen der Welt haben sie kaum die Möglichkeit, medizinisch, sozial und psychologisch begleitet zu werden. Die Rechte und Bedürfnisse sowie die Stärken und Einzigartigkeit von Kindern mit Behinderung stehen im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2019. Das Dossier vertieft diese Themen auf verständliche und anschauliche Weise.

Das Dossier kann kostenlos im Online-Shop des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ bestellt oder dort direkt heruntergeladen werden:
shop.sternsinger.de/fachpublikationen/dossier-kinder-mit-behinde...

 

Geschrieben von: © Pressemitteilung / EK

Sternsinger Aktion 2018

Die Sternsinger der Kirchengemeinden St. Peter & Paul Weil der Stadt und St. Leonhard Dätzingen sammeln 51.667 Euro für benachteiligte Kinder

Weil der Stadt. Die Sammelbüchsen der Sternsinger in der Kath. Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu bestehend aus Weil der Stadt, Merklingen, Simmozheim, Münklingen, Hausen, Schafhausen, Ostelsheim, Dätzingen und Döffingen waren ganz schön schwer. 4 Tage lang waren 162 Mädchen und Jungen sowie 57 jugendliche und erwachsene Begleiter in der Seelsorgeeinheit Mittleres Heckengäu unterwegs zu den Menschen. Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+18“, Christus Mansionem Benedicat, über zahllose Türen geschrieben. Und das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ kann sich wahrlich sehen lassen: 51.667 Euro kamen bei der Sammlung in den Kirchengemeinden St. Peter & Paul Weil der Stadt und St. Leonhard Dätzingen zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.

4 Organisationsgruppen in der Seelsorgeeinheit planten und führten die Sternsinger Aktion 2018 mit insgesamt 28 Helfern durch.

 

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 60. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Mehr als eine Milliarde Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 71.700 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden in dieser Zeit unterstützt. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

Hinweis an die Redaktionen: Weitere Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2018 finden Sie auf der Webseite www.sternsinger.de

Sternsinger Aktion 2017

Die Sternsinger sammelten dieses Jahr für Kenia und Kinder Weltweit.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ hieß das Leitwort der bundesweiten 59. Aktion Dreikönigssingen, und rund 140 Sternsinger und Begleiter stellten dies in Weil der Stadt und Umgebung eindrucksvoll unter Beweis. In der ersten Januarwoche waren die Kinder und Jugendlichen als Heilige Drei Könige gekleidet in den Straßen unterwegs, brachten den Menschen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in der Welt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: rund 22.000 EUR kamen in Weil der Stadt, Schafhausen und Ostelsheim sowie 16.299,72 EUR in Merklingen, Münklingen und Hausen bei der diesjährigen Sternsingeraktion zusammen.

Unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung“machten die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Obwohl der sogenannte Treibhauseffekt auch unabhängig von uns Menschen abläuft, wird er durch uns gefährlich verstärkt.Besonders ungerecht dran ist, dass die Hauptverursachenden und die Hauptleidtragenden nicht dieselben sind. Wir in den Industriestaaten emittieren große Mengen an Treibhausgasen und sind hauptverantwortlich für die fortdauernde Rodung der Wälder weltweit. Unter den Folgen wie beispielsweise Stürme, Starkregen und Hitze haben aber vor allem die Menschen in den ärmeren Regionen der Welt zu leiden. In manchen Regionen Kenias, dem Beispielland der Aktion 2017, entzieht der ausbleibende Regen den Menschen die Lebensgrundlagen. Lebensnotweniges Wasser muss aus immer tieferen Brunnen gefördert werden und die Wege zu den Wasserstellen werden für Menschen und Tiere immer weiter. Der Wasserspiegel des Turkanasees, der über viele Jahrzehnte Familien ernährte, sinkt immer weiter, die Versalzung schreitet fort und die Fischbestände nehmen stark ab. Mit Projekten zum Bau von Wasserstellen hilft die Sternsingeraktion hier direkt. Projekte zum Lebensmittelanbau und weitere Projekte in der Bildungsarbeit sensibilisieren die Menschen in diesen Regionen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und versuchen Perspektiven für die Zukunft aufzuweisen.

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Kenia profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in mehr als 1.500 Projekten betreut, die alle mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Die Aktion Dreikönigssingen ist so inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

 

 

Sternsinger Aktion 2016

Wochenblattbericht

Unter dem Motto „Respekt für dich, für mich, für andere“ zogen die Sternsinger in den vergangenen Tagen durch Weil der Stadt mit Teilorten. Verkleidet als die heiligen drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar sangen die rund 100 Kinder und Jugendlichen, segneten die Häuser und sammelten für Kinderprojekte auf der ganzen Welt in Merklingen, Münklingen und Hausen 15688,55 Euro und in Weil der Stadt, Schafhausen und Ostelsheim rund 21200 Euro.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion stand das Thema Respekt – sich selbst und anderen gegenüber. Denn auf verschiedene Weise werden Kinder immer wieder aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Religion, Behinderungen oder Krankheiten diskriminiert. Die Projekte, an die die Spenden der Sternsinger gehen, unterstützen diese Kinder und vermitteln ihnen ein respektvolles Miteinander. So auch in Bolivien, dem diesjährigen Beispielland der Sternsinger-Aktion.

Fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze. Damit zählt das Land zu den ärmsten in Südamerika. Um der Armut vor allem auf dem Land zu entkommen, ziehen viele Familien in die großen Städte. Dort haben die Neuankömmlinge oft Probleme sich einzuleben und werden wegen ihrer Herkunft, ihrer traditionellen Kleidung und ihrer Sprache ausgegrenzt. Denn in Bolivien sind 36 verschiedene Volksgruppen Zuhause. Zwar ist Spanisch offiziell ihre gemeinsame Sprache, die Gruppen nutzen aber zusätzlich jeweils eigene Sprachen. Dieser kulturelle und traditionelle Reichtum droht verloren zu gehen, wenn die Menschen in den Städten dazu gedrängt werden sich anzupassen. Im Projekt „Palliri“ in der bolivianischen Stadt El Alto kümmern sich Mitarbeit um die Kinder von indigenen Familien, die vom Land in die Stadt gezogen sind. Ihr Ziel ist es, sie in ihrem Kindergarten, der Fußballschule und weiteren Einrichtungen stark für das Leben in der Großstadt zu machen, ihnen Selbstvertrauen, Teamgeist und Respekt zu vermitteln.

„Palliri“ ist eines von rund 2000 Projekten, die die Sternsinger jedes Jahr in über 100 Ländern vor allem in Afrika, Südamerika, Asien und Osteuropa mit den gesammelten Spenden unterstützen. 

Weitere Partner der Sternsinger setzen sich für den Austausch zwischen Religionen etwa in Palästina, für Kinderrechte, für die Förderung von behinderten Kindern, gegen sexuellen Missbrauch  und gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein.

Hinter der Aktion stehen das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).