Jahresrückblick 2020


Liebe Mitchristen von St. Peter und Paul in Weil der Stadt, Maria Königin in Merklingen und allen Teilorten,

auch heute möchte ich Ihnen in meiner Funktion als Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats zum Jahresende in Merklingen / Weil der Stadt einen Jahresrückblick geben.

Der Rückblick auf das Jahr 2020 fällt völlig anders aus, als zu Anfang des Jahres von uns allen erwartet:
Welch ein sonderbares, uns alle auf nie geahnte Art und Weise persönlich herausforderndes Jahr!

2020 war ein Jahr wie kein anderes bisher – es hat unsere Gesellschaft vor große und unerwartete Herausforderungen gestellt, doch es hat auch gezeigt, was wir gemeinsam bewirken können.

Das alles dominierende Thema des Jahres ist die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen in Deutschland, in Europa und weltweit.
Daneben erscheinen alle anderen Themen im Rückblick untergeordnet und nachrangig.

Niemand hätte zum Jahresanfang daran gedacht oder sich vorstellen können, dass dieses eine Thema unser ganzes Leben beeinflussen und mit einer Vielzahl von Einschränkungen auch die ganz persönliche Lebensgestaltung jedes Einzelnen bestimmen würde.

Der fehlende oder eingeschränkte Kontakt zu Kollegen, Nachbarn, Vereinskameraden, Freunden und Familie bedrückt uns alle gleichermaßen.
Die vielen schrecklichen Bilder des vergangenen Jahres haben sich bei uns allen ins Gedächtnis eingebrannt.

Zwar gab es schon zum Jahresende 2019 vereinzelte Meldungen in der Presse über eine neuartige und offenbar ansteckende Virus-Krankheit, die sich, von Wuhan/China ausgehend, ausbreitet.

Nach ersten Krankheitsfällen Ende Januar in Deutschland, die auf berufliche Kontakte mit Besuchern aus China zurückzuführen waren, hatten die meisten noch die Hoffnung, dass es zu keiner rasanten Verbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Erkrankung mit dem Namen Covid 19 kommen würde.
Nach und nach wurden allerdings immer mehr, teilweise auch schwere Erkrankungen bekannt, das Virus verbreitete sich seit Anfang des Jahres immer schneller.   

Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens kam es seit Mitte März zu Grenzschließungen und Einreiseverboten an den Grenzen zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz.  Schulen und Kitas wurden ebenso wie Läden geschlossen, Sportereignisse wurden verschoben, öffentliche Veranstaltungen jeglicher Art und sogar der Besuch von Gottesdiensten untersagt.
Das öffentliche Leben wurde zur Eindämmung der Infektionsgefahr weitest möglichst „heruntergefahren“ in einem Ausmaß, das bis dahin für uns alle nicht denkbar war.

Trotz aller Maßnahmen hat sich die Pandemie weltweit ausgebreitet, besonders betroffen war im März und April Italien – wir erinnern uns alle an die schrecklichen Bilder aus Bergamo mit überfüllten Krankenhäusern und sehr vielen Todesfällen.
Auch in den USA  wütet die Pandemie mit vielen Todesfällen insbesondere in der Gruppe der Farbigen und der Einwanderer, nicht zuletzt weil dort die Politik nur zögerliche Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen hat und das Ausmaß der Gefährdung verharmlost wird.
Indien und Südamerika sind schwer betroffen. Besonders die arme Bevölkerung ist aufgrund beengter Wohnverhältnisse und prekärer Lebensumstände gar nicht in der Lage, sich vor dem Virus zu schützen   

Auch bei uns waren und sind die Krankenhäuser an der Belastungsgrenze voll mit Covid19-Patienten mit schweren Verläufen.
Besonders bedrückend waren schon im April viele Ausbrüche in Pflegeheimen, auch hier in Weil der Stadt, wo viele alte und pflegebedürftige Menschen an oder mit dem Virus verstarben.

Im Sommer gab es die Hoffnung, der weiteren Verbreitung des Virus erfolgreich Einhalt gebieten zu können. Die Zahl der Krankheitsfälle war monatelang so moderat, dass die Gesundheitsämter die Fälle nachverfolgen konnten, was zur Eindämmung der Pandemie mit nur geringen Fallzahlen notwendig ist.

Seit Anfang Herbst kam es allerdings zu einem erneuten Ansteigen der Infektionszahlen, was dazu führte, dass ab Anfang November die Kontakte erneut eingeschränkt werden mussten, Gastronomie und Kulturbetriebe mussten wiederum schließen. Kindergärten und Schulen blieben jedoch, anders als im Frühjahr, geöffnet.

Leider führten diese Maßnahmen nicht zu einer Abschwächung des Infektionsgeschehens, sondern es kam sogar zu einem weiteren Anstieg, sodass seit 16.12. wieder die Schulen und der Einzelhandel geschlossen sind und jeder aufgefordert ist, seine Kontakte weitestgehend einzuschränken.
Selbst für das Weihnachtsfest und für Silvester mussten gravierende Einschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen werden, die uns alle betreffen und beeinträchtigen, gerade zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.
Nur so können nach übereinstimmenden Angaben aller damit befassten Wissenschaftler die Fallzahlen wieder deutlich gesenkt werden, damit eine Überlastung unseres Gesundheitssystems insgesamt und insbesondere der Intensivstationen in den Krankenhäusern verhindert wird.   

Dabei müssen wir dankbar und froh ein, dass es der Wissenschaft schon nach relativ kurzer Zeit gelungen ist, verschiedene hochwirksame Impfstoffe zu entwickeln, die für die Zukunft eine gute Immunität gegen das Virus versprechen.
Wir hoffen auf diese bald möglichst für alle verfügbaren Impfstoffe, damit so die Pandemie eingedämmt und schließlich beenden werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass genügend Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen. Opfer gab es schon zu viele!

Bis dahin ist es aber noch ein langer und beschwerlicher Weg, für den wir noch viel Geduld aufbringen müssen: jeder persönlich für sich und den Nächsten und die ganze Gesellschaft.
 
Wichtige politische Entscheidungen in diesem Jahr waren die Wahlen des US-Präsidenten im November. Hier wird es im Januar einen Wechsel geben, den wir alle mit Spannung und Hoffnung auf Veränderungen erwarten.

Die Veränderungen des Klimas verbunden mit dem Temperaturanstieg, die auch diese Jahr wieder zu schweren und großflächigen Waldbränden mit vielen Opfern in Tierwelt und unter Menschen in Australien und den USA geführt haben, die weiter fortschreitende Abholzung des Regenwaldes in Brasilien mit schwerwiegenden Folgen für das Weltklima und die indigene Bevölkerung haben uns auch in 2020 begleitet und aufgeschreckt.

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Amerika und auch in Deutschland greifen ums sich, Corona-Leugner prägen das Bild in der Pandemie. Mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie werden wir noch lange kämpfen müssen.

Manchmal fragt man sich, wo eigentlich die menschliche Vernunft bleibt und das Mitgefühl für besonders verletzliche Alte, Schwache und Kranke.  

Was in der Katholischen Kirche wichtig war

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch vor der Katholischen Kirche nicht halt gemacht.

Viele Veranstaltungen und Angebote auf allen Ebenen fielen der Pandemie zum Opfer oder konnten nur eingeschränkt oder verändert angeboten werden. Es galt Abstand zu halten, die sozialen Kontakte einzuschränken und grundsätzlich anders zu gestalten.    

Der bereits Ende 2019 begonnene „Synodale Weg“, der die Kirche aus der Krise führen soll, wurde unter coronabedingten Modifikationen weitergeführt. Ein Ergebnis ist noch nicht abzusehen, die Beratungen dauern an. Teilweise ist Ernüchterung unter den beteiligten Laien eingetreten, was die realistisch erzielbaren Fortschritte hin zu einer zukunftsfähigen Kirche angeht.     

Ab Mitte März durften mehrerer Wochen lang diözesanweit keine Gottesdienste mit Gemeindebeteiligung abgehalten werden, kirchliche Gruppen konnten sich nicht mehr treffen,  Angebote mussten eingestellt werden. An Ostern gab es keine öffentlichen Eucharistiefeiern. Das gab es noch nie: Ostern fiel gleichsam irgendwie aus.

Wie schön, dass wir in unserer Seelsorgeeinheit die Möglichkeit haben, zumindest über das Internet dem Sonntagsgottesdienst in St. Peter und Paul Weil der Stadt beiwohnen können!  

Im Frühjahr mussten in aller Eile Hygienekonzepte mit namentlicher Erfassung aller Teilnehmer, Abstandsregelungen, Desinfektionsmöglichkeiten und einem Ordnungsdienst entwickelt werden, damit Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen unter Pandemiebedingungen wieder abgehalten werden konnten. Das Singen im Gottesdienst war weitgehend untersagt.
Dies hat alle Beteiligten sowohl auf diözesaner Ebene wie auch auf Gemeindeebene, herausgefordert und mit bisher unbekannten Anforderungen konfrontiert.

Inzwischen haben wir uns an die Regelungen unter Pandemie-Bedingungen einigermaßen gewöhnt und sind froh, in unserer Seelsorgeeinheit Gottesdienste unter Beachtung aller Abstands- und Hygieneregeln sowie mit kontaktloser Austeilung der heiligen Kommunion abhalten zu können.

Der Wegfall einer Vielzahl von Veranstaltungen und sozialen Kontakten traf jung und alt: der Treffpunkt, Ministrantengruppen, Kirchenchor, Gemeindereisen, das Gemeindefest in Merklingen, die Kleiderbörse des Sozialausschusses im Spital im Frühjahr und im Herbst und viele weitere kirchliche Aktivitäten konnten und können seit Monaten nicht stattfinden. Andere, wie die Sitzungen des Kirchengemeinderats finden derzeit nur online statt. Dies alles hat uns hart getroffen und das Leben eingeschränkt. Wir merken, dass wir alle auf soziale Kontakte bezogen und angewiesen sind. Viele leiden darunter - wir alle hoffen auf eine baldige Änderung der Lage zum Guten.    

Aktuell ist die Sternsingeraktion 2021 betroffen, die in der gewohnten Form mit vielen Kindern, die die Häuser besuchen und um Gaben für soziale Zwecke bitten, leider nicht stattfinden kann.
Stattdessen werden wir am 06.01.2021 nachmittags im Rahmen eines neuen Online-Formats eine lockere Talkrunde aus dem Chorraum von St. Peter und Paul im Internet übertragen, in deren Rahmen der Segen online gespendet wird. Außerdem erhalten alle Haushalte ein Segenspaket mit Aufkleber und Informationen über Spendenmöglichkeiten.        

Was in unserer Kirchengemeinde wichtig war

Am 22. März fanden die Wahlen zum Kirchengemeinderat in unserer Gemeinde als reine Briefwahl statt. Erfreulicherweise konnten wir im Vorfeld eine genügend große Anzahl von Kandidaten gewinnen, die sich zur Wahl stellten.   
Der neu gewählte Kirchengemeinderat von St. Peter und Paul setzt sich aktuell aus 16 gewählten Gemeindemitgliedern zusammen, nachdem der alte Kirchengemeinderat nur aus 14 Personen bestanden hatte.  Nach Wohnorten stammen 9 Mitglieder aus Weil der Stadt, 6 aus Merklingen mit Hausen und ein Mitglied aus Simmozheim.

Die konstituierende Sitzung des neu gewählten KGR, mit der das Gremium seine Arbeit begonnen hat, fand am 14.07.2020 statt. Aktuell tagt der KGR online aufgrund der derzeitigen Beschränkungen in der Corona-Pandemie.

In Weil der Stadt durften wir im September die offizielle Einweihung unseres neu gebauten Kindergartens St. Christophorus feiern, nachdem der Kindergarten bereits mit Ende der Sommerferien, von den Kindern sehnsüchtig erwartet, in Betrieb gegangen war.

Wir freuen uns über den gelungenen Bau, den die Kinder und die Erzieherinnen freudig und mit Begeisterung bezogen haben und mit Leben füllen.
Der vorgegebene Kostenrahmen konnte eingehalten werden, nur noch die Anlage und Gestaltung des Gartens steht noch aus. Sie wird im nächsten Frühjahr erfolgen, sodass dann auch der neu gestaltete Garten fertig wird und von den Kindern genutzt werden kann.     
Die gemeinsame Anstrengung hat sich gelohnt: der Kindergarten ist mit dem Neubau bestens aufgestellt für die Zukunft.

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Stadt Weil der Stadt, den Mitgliedern des Bauausschusses – und hier besonders bei Albert Heimpel - dem guten Geist der Baustelle, ohne den das Vorhaben nicht so gut und reibungslos über die Bühne gegangen wäre - den Architekten und allen beteiligten Firmen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.    

Erfreulicherweise gab es in unserer Kirchengemeinde 2020 bei den hauptamtlichen Mitarbeitern keine  personellen Veränderungen.
Zum Jahresende 2020 scheidet Wolfgang Kühnel als Kirchenpfleger von Merklingen aus dem Dienst aus. Wir danken Herrn Kühnel für seinen langjährigen und hervorragenden Dienst für die Kirchengemeinde Maria Königin Merklingen und wünschen ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft.      

Im Kirchengemeinderat haben wir uns 2020 mit verschiedenen Themen beschäftigt.
Exemplarisch möchte ich nur folgendes erwähnen:

-    Der Neubau des Kindergartens erforderte erneut eine Vielzahl von Entscheidungen. Daneben berichtete der Bauausschuss regelmäßig an den Kirchengemeinderat über den Baufortschritt.

-    In Zusammenarbeit mit der Caritas wurde eine wöchentlich stattfindende Sozialberatung, die in den Räumen des Familienzentrums in Neubau des kath. Kindergartens stattfindet, beschlossen. Die Mitarbeiterin der Caritas ist seit Dezember 2020 vorerst jeweils Donnerstag Nachmittags vor Ort.  

-    Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, mit Wirkung zum 01.01.2021 die Kirchenpflege Merklingen mit der Kirchenpflege Weil der Stadt zusammenzulegen. Unsere Kirchenpflegerin Tiziana Fiore wird zukünftig auch die Angelegenheiten von Merklingen mitbetreuen. 
 
Was sonst noch wichtig war im Gemeindeleben:

•    Die Sternsingeraktion 2020 war mit einem Spendenergebnis von über 57.000 € sehr erfolgreich. Herzlichen Dank dafür an alle, die mitgeholfen haben, dieses tolle Ergebnis, was deutlich über dem Vorjahresergebnis lag, zu erreichen.
•    Der ökumenische Tafelladen im Spital arbeitet auch unter Pandemie-Bedingungen sehr erfolgreich und segensreich. Einen herzlichen Dank von dieser Stelle an alle dort Tätigen und alle, die den Tafelladen mit Spenden großzügig unterstützen.
•    Unsere Erzieherinnen haben sich unter der Leitung von Frau Escher-Ostermeir und gemeinsam mit den Kindergarteneltern auch in diesem Jahr sehr für unseren Kindergarten eingesetzt. Wir danken für alle Mühen im Zusammenhang mit dem Neubau und dem Umzug des Kindergartens in das neue Gebäude und die damit verbundenen Widrigkeiten. 
•    Wir freuen uns und sind dankbar, dass unsere beiden „Ruhestandspfarrer“ Helmut Nann und Robert Widmann auch im vergangenen Jahr in unserer Gemeinde Dienste übernommen haben und damit das Gemeindeleben bereichern. Vielen Dank dafür.
•    Leider fielen sehr viele Aktivitäten und Veranstaltungen in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Wir hoffen und wünschen, dass wir uns bald im gewohnten Umfang wieder treffen und beisammen sein können im Dienste der Kirchengemeinde.  

Noch ein Blick auf die Statistik:

•    Im abgelaufenen Jahr verstarben 53 Personen aus unserer Gemeinde, davon 36 aus Weil der Stadt und 13 aus Merklingen.
•    Es gab insgesamt 20 Taufen, wobei 7 auf Weil der Stadt entfielen, 2 auf Merklingen, 2 auf Hausen, eine auf Simmozheim. 8 Taufen entfielen auf auswärts.
•    Die Zahl der Kirchenaustritte ist mit 48 auf etwas geringerem Niveau wie im letzten Jahr geblieben.
•    Für St. Peter und Paul Weil der Stadt gab es 2020 einen Kircheneintritt.
•    Die Zahl der Erstkommunionkinder war mit 36 deutlich geringer (um 13 Kinder) als im Vorjahr.
•    In Weil der Stadt gab es 8 Firmlinge. Die Firmung weiterer Jugendlicher musste leider wegen der Corona-Pandemie nochmals verschoben werden. Sie kann erst 2021 stattfinden.
•    Die Zahl der Katholiken in der gesamten Kirchengemeinde ist weiter leicht rückläufig und liegt jetzt bei 4679 Personen (Weil der Stadt: 2441 Personen, Merklingen 1230 Personen) im Vergleich zu  4790 Personen im Vorjahr.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Haupt-  und Ehrenamtlichen für ihren Dienst und ihren unermüdlichen und herausfordernden Einsatz für unsere Gemeinde in diesen besonderen Zeiten ganz herzlich bedanken und „Vergelt´s Gott“ sagen.   

An erster Stelle Dank sagen möchte ich unserem leitenden Pfarrer Anton Gruber und dem gesamten Pastoralteam mit Pfarrer Leszek Leja, Pastoralreferent Joachim Scheu, unserer Jugendreferentin Yvette Prudlik  und unseren Pfarrern im Ruhestand Helmut Nann und Robert Widmann für ihren Dienst.

Danken möchte ich auch unserer Pfarramtssekretärin Gudrun Schmidt und ihrer Vertreterin Frau Mayer, unseren beiden Kirchenpflegern Frau Fiore und Herrn Kühnel, allen unseren Mesnern der Kirchen und Kapellen und deren Vertretungen, den Erzieherinnen im Kindergarten St. Christophorus, der Leiterin der Kath. Bücherei Frau Lechner und allen ihren Mitarbeiter/-innen, den Verantwortlichen für den Treffpunkt, dem Team der Taufvorbereitung, den Leitern der Chöre und den Organisten, den Chorsängern und der Schola, allen Lektoren und Kommunionhelfern, den Ministranten, allen Mitgliedern des Kirchengemeinderats sowie allen Mitgliedern der verschiedenen Ausschüsse und allen sonstigen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern.   

Ihnen allen und der ganzen Gemeinde wünsche ich für das Jahr 2021 Gesundheit und Wohlergehen, Hoffnung und Zuversicht.

Wir wünschen uns ganz besonders, dass die Menschheit die Pandemie überwindet und dass wir unsere sozialen Kontakte bald wieder wie bisher gewohnt pflegen und erleben können.

Allen für die Kirchengemeinde Tätigen wünsche ich viel Freude an der Arbeit für unsere Gemeinde, Zuversicht, Vertrauen und ein gutes Miteinander. Bitte bleiben Sie uns auch im neuen Jahr treu.

Gabriele Scheerer
Gewählte Vorsitzende des KGR



Kirchliche Mitteilungen im Wochenblatt

Gedanken der Woche

Du kannst dich
im Schatten sonnen.

Du kannst aus Zitrone
Limonade machen.

Und aus einem Kreuz
ein Pluszeichen.

Du kannst aus allem
das Beste machen.

Das ist die Kunst,
die Lebenskunst.

Petrus Ceelen, Auf einen espresso, S. 15

Gedanken der Woche

Freundlichkeit
Freundlichkeit befreit uns von der Grausamkeit, die manchmal die menschlichen Beziehungen durchdringt.
Freundlichkeit befreit uns von der zerstreuten Bedürfnisbefriedigung, die ignoriert, dass auch andere ein Recht darauf haben glücklich zu sein.
Heute hat man oft weder Zeit noch Kräfte, um innezuhalten und andere gut zu behandeln, um „Darf ich?“, „Entschuldige!“, „Danke!“ zu sagen.
Hin und wieder aber erscheint wie ein Wunder, ein freundlicher Mensch, der seine Ängste und Bedürfnisse beiseitelässt, um aufmerksam zu sein, ein Lächeln zu schenken, ein Wort der Ermutigung zu sagen, einen Raum des Zuhörens zu ermöglichen inmitten von so viel Gleichgültigkeit.“
Papst Franziskus in „Fratelli tutti“

Intentionen und Schrifttexte

Intentionen:
Dienstag, 19.1., 18.30 Uhr, Spitalkapelle
† Elisabeth und Theo Maisch

Schrifttexte:
Sonntag, 24.1.:  3. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung: Jona 3, 1–5.10
2. Lesung: 1 Kor 7, 29–31
Evangelium: Mk 1, 14–20


Verstorben ist aus unserer Gemeinde:

Herr Walter Diebold, Weil der Stadt
Frau Anna Sohni, Simmozheim
Frau Maddalena Di Leonardo, Weil der Stadt

Den Angehörigen gilt unsere herzliche Anteilnahme

Trost ist ein gesprochenes Wort und ein stilles Schweigen, eine zarte Umarmung und eine gehaltene Hand. 

Allgemeine Mitteilungen

Neue Outdoor-Weihnachtskrippe

Der eine oder die andere hat sie schon gesehen, die neue Weihnachtskrippe auf dem Kirchenvorplatz der St. Peter und Paul-Kirche. Wir sagen Michael Borger von Herzen einen Riesendank, der die Idee dazu hatte und mit seiner Familie zusammen die Krippe gebaut und aufgestellt hat. Die handgezimmerte Krippe bringt sehr schön zum Ausdruck: Gott zeigt sich nicht in der Macht dieser Welt, sondern in der Demut eines hilfsbedürftigen Kindes! Geboren als armer Leute Kind unter einfachsten Umständen!

Sternsinger 2021 – Krone statt Corona

Update Sternsingeraktion 2021: Tolles Spendenergebnis!

Wer hätte gedacht, dass unter den diesjährigen schwierigen Bedingungen für die Sternsingeraktion ohne Hausbesuche ein so tolles Spendenergebnis zustandekommen würde? Bis jetzt gingen in Weil der Stadt / Merklingen und den Teilorten ca. 45.000 Euro an Spenden für notleidende Kinder ein. Ein unglaublich gutes Ergebnis! Unser Dank geht an die vielen Männer und Frauen mit einem großen Spenderherzen und an die ehrenamtlichen Sternsingerleitungen um Gerhard Weiner, Franziska Mauser, Holger Heimpel in Merklingen und Thomas Ankenbrand in Simmozheim, die das Verteilen der Segenspäckchen in 9000 Haushalte koordiniert haben. Darüberhinaus wurden 2 sehr schöne  Sternsingervideos gedreht. Sie kann man auf unsrer homepage einsehen unter mh-drs.de/sternsinger.
Bis Mitte Februar übrigens ist es noch möglich, eine Spende für die Sternsinger abzugeben.

www.netzgottesdienst.de - Spenden für die neue Kamera des Netzgottesdienstes

richtige Kontoverbindung

Wie Sie sicherlich mitbekommen haben, mussten wir für den Netzgottesdienst eine neue Kamera in der St. Peter und Paul-Kirche anschaffen. Einige von Ihnen sind unserem Spendenaufruf gefolgt. Allerdings war dort eine nicht mehr aktuelle Bankverbindung angegeben, so dass das Geld wieder zurück gebucht wurde. Die richtige Bankverbindung lautet: Katholischen Kirchenpflege Weil der Stadt, IBAN  DE26 6039 0000 0041 2320 03. Vergelt´s Gott für Ihre Spende!

Foto- CDs Firmung und Erstkommunion

Die Foto-CDs von den Erstkommunionen und von der Firmung in Weil der Stadt sind fertig. Sie können sie im Pfarramt innerhalb der Öffnungszeiten für 5,- €/St. erwerben.

Anmeldung zu den meisten Gottesdiensten erforderlich

Wie Sie wissen, besteht in unseren Kirchen ein Infektionsschutzkonzept, das bei den Gottesdiensten sowohl auf Abstand als auch auf die Maske setzt. Dies hat sich deutschlandweit bewährt, so dass in den beiden Großkirchen bisher praktisch keine Infektion nachgewiesen wurde.
Allerdings brauchen wir dazu weiterhin Ihre Mithilfe.
Hier finden Sie noch einmal die derzeit gültigen Hygiene-Bestimmungen:

  • Eine Anmeldung zu den meisten Gottesdiensten ist zwingend erforderlich (siehe Gottesdienst-Übersicht). Wer nicht angemeldet ist, muss damit rechnen, abgewiesen zu werden. Eine Anmeldung ist zu den Öffnungszeiten der Pfarrbüros telefonisch, bis zu einer Stunde vorher online über www.mh-drs.de möglich. Bitte geben Sie uns unter absage@kirchewds.de Bescheid, falls Sie trotz Anmeldung nicht kommen können, damit wir die frei gewordenen Plätze neu vergeben können. Eine Anmeldung über diese Adresse ist nicht möglich.
  • Eine Teilnahme an den Gottesdiensten bei Erkältungssymptomen ist leider nicht erlaubt.
  • Ihnen wird Ihr Sitzplatz durch Ordner zugewiesen
  • Es gilt zu jeder Zeit ein Mindestabstand von 1,5m zwischen den einzelnen Haushalten/Verwandtschaften 1. Grades (2 freie Sitzplätze).
  • Während des ganzen Gottesdienstes muss ein geeigneter Mund-/Nasenschutz getragen werden.
  • Ein Gemeindegesang ist leider nicht möglich.

Bitte beachten Sie evtl. vorgegebene Laufwege.
Mit diesen gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen hoffen wir, dass Sie gesund über die Feiertage kommen.

Vernetzter Glaube in Krisenzeiten

Die Homepage der Diözese unter www.drs.de bietet zahlreiche Möglichkeiten, Impulse, Gebetsvorschläge und kleinere Aktionen für Kinder hochzuladen. Anregende Informationen und Gedanken gibt es ebenfalls.

Offene Kirchen

Nicht erst seit Corona ist es guter Brauch, dass unsre Kirchen offen stehen zum stillen Gebet, zum Ausruhen oder einfach zum Verweilen. Eine ausdrucksstarke Anekdote erzählt, dass der Pfarrer von Ars (Nähe Lyon) einmal einen Bauern, dem er in der leeren Kirche begegnete fragte, was er hier mache. Der Bauer antwortete tiefsinnig: „Gott schaut mich an –und ich schaue Gott an. Das genügt mir.“ Wahrlich zur Nachahmung empfohlen.

Gebetsläuten um 19.30 Uhr

Weiterhin erinnert das Glockenläuten um 19.30 Uhr jeden Tag ans Gebet in der augenblicklichen Krisensituation. Tragen wir unsre Sorge zum Himmel! Ein kurzes Gebet könnte lauten:
„Gott, ich bin nicht allein.
Du bist da. Du verbindest uns miteinander.
Wir kommen zu dir mit allem, was uns bewegt.
Stärke die Kranken. Tröste die Ängstlichen.
Sei nahe den Einsamen.
Schenke Hoffnung allen Menschen und der ganzen Erde. Amen.“

Öffentliche Katholische Bücherei

Die Bücherei bleibt corona-bedingt weiterhin bis 31.01.2021 geschlossen. Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert.
Für unsere Leser besteht die Möglichkeit der kostenlosen E-Book-Ausleihe.
Leser die nicht bei uns registriert sind, haben die Möglichkeit einen Zugang zur E-Book-Ausleihe einrichten zu lassen. Schicken Sie eine Mail an "buecherei@kirchewds.de" mit dem Wunsch zur Einrichtung eines Leserkontos. Sie werden dann von uns benachrichtigt.

Ihre Bücherei St. Peter und Paul

E-Mail: buecherei@kirchewds.de
Online-Katalog: www.eopac.net/BGX429223
oder Bücherei-App: bibkat

Aus Dekanat und Diözese

Wahl der Laienvertretung in den Diözesanrat im Dekanat Böblingen

Wir freuen uns, dass unser Gemeindemitglied Dr. Rainer Brockhoff Anfang Januar als einer von drei Laienvertretern in den 11. Diözesanrat im Dekanat Böblingen gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!