WdSTV

Kurz nach seinem Amtsantritt in Weil der Stadt hat Pfr. Anton Gruber die technischen Voraussetzungen geschaffen, die Gottesdienste aus der St. Peter und Paul Kirche in Weil der Stadt auch online von daheim oder unterwegs im Internet zu verfolgen. War dies zunächst als Möglichkeit für Personen gedacht, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht an der Hl. Messe persönlich teilnehmen konnten, so hat sich dieser Service hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie als vorausschauend und sehr segensreich erwiesen.

Im Januar 2021 sind wir nun mit WDSTV.de (Weil der Stadt TV) einen Schritt weitergegangen. In lockerer Folge werden live ca. einstündige Sendungen zu aktuellen Themen, die einen Bezug zur Gemeinde oder zum Glauben haben, im Internet ausgestrahlt. Den Auftakt machte eine Sendung zur Unterstützung der notgedrungen hauptsächlich virtuellen Sternsingeraktion 2020/21. Es folgten Sendungen zu den Themen "Corona, der Alltag und de liebe Gott", der weiteren Gestaltung des Dreikönigs Schrein in der St. Peter und Paul-Kirche und dem Synodalen Weg

Die Vorbereitung der Sendungen und die technische Ausführung sind ziemlich herausfordernd, weil eine Kirche nun einmal kein Fernsehstudio ist. Aus diesem Grund sind auch jederzeit Mitarbeiter die über technische Erfahrungen in diesem Bereich verfügen sehr willkommen. Wenn sie thematische Vorschläge oder Fragen zu bestimmten Themen haben wenden sie sich bitte an das uns.

Kurzbericht zur Abendveranstaltung Synodaler Weg

Am Dienstag, 13. April 2021 war unter dem Titel "Der synodale Weg - letzte Chance der Kirche" Sr. Nicola Maria Schmitt aus Stuttgart zu Besuch in unserem neuen Online-Format WDSTV.de.

Dabei konnte sie uns als Synodalin Einblick in Chancen und Nutzen des Synodalen Weges geben.

Nach der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie hat die Deutsche Bischofskonferenz den „Synodalen Weg“ als Weg der Umkehr und der Erneuerung zum Advent 2019 ins Leben gerufen. Im Gegensatz zu einer Synode ist der Synodale Weg kein kirchenrechtlich definiertes Format.

Es wurden vier Hauptthemen vorgegeben:

·       Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag

·       Priesterliche Existenz heute

·       Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche

·       Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft

Der Prozess war ursprünglich auf zwei Jahre angelegt, ist jedoch aufgrund der Pandemie verlängert worden.

Die Synodalversammlung, das Entscheidungsorgan des Synodalen Weges, umfasst 230 Mitglieder, davon sind 69 Bischöfe und 69 Mitglieder des ZDK. Der Frauenanteil liegt bei 30,8 %. Neben 15 jungen Menschen unter 30 Jahren, haben auch die Orden 10 Mitglieder entsandt, die verschiedenen Berufsverbände der Gemeinde- und Pastoralreferent*innen, Diakone, etc.

In den vier Arbeitsgruppen (Foren) sind jeweils 30-35 Mitglieder, darunter auch Berater*innen.

Der Synodale Weg wird durch Geistliche Begleiter*innen gestützt, die vor allem die begleitenden Gottesdienste, die Eingangsimpulse und die Reflexionen begleiten.

Zudem sind Beobachter*innen aus dem europäischen Ausland und den anderen christlichen Konfessionen eingeladen.

Die Atmosphäre war anfangs angespannt, wurde aber zunehmend konstruktiv und wertschätzend.

Bisher wurden einige Arbeitstexte vorgelegt, die diskutiert wurden. Alle Texte sind auf der Homepage www.synodalerweg.de transparent einsehbar. Derzeit werden in allen vier Foren die Abstimmungstexte vorbereitet.

Zur Aufnahme und Beantwortung von Meinungen und Stellungnahmen aller Gläubigen lädt das Sekretariat des Synodalen Weges ein: Kontakt@Synodalerweg

WDSTV.de - Kunst in der Kirche trifft Corona. Der Weil der Städter Dreikönigsaltar bekommt ein Update

Den gotischen Figuren des Weil der Städter Dreikönigsaltars in der St. Peter und Paul-Kirche wurden im Jahr 2018 durch den Stuttgarter Kunstprofessor Dieter Groß zwei moderne Bildtafeln zur Seite gestellt. Mit der Darstellung der Digitalisierung und der Flüchtlingswelle werden dabei aktuelle gesellschaftspolitische Themen angesprochen.

Mit der Corona-Pandemie ist inzwischen ein weiteres Ereignis von weltweiter Tragweite eingetreten, das nun neu seinen Niederschlag auf dem Altarschrein findet. Die sogenannte Predella, der Unterbau des Altarschreins, hat eine entsprechende Bemalung durch den Künstler bekommen.

Sehen Sie hier den Live-Stream vom Palmsonntag, 28. März 2021 um 17.00 Uhr. In einer Talkrunde standen der Künstler Prof. Dieter Groß gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Dr. Heribert Sautter, dem Initiator des Projekts, den beiden Moderatoren Pfr. Anton Gruber und Thomas Ankenbrand Rede und Antwort. 

 

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