Für die Seele - Impulse, Anregungen, Gebete

Wort der Woche

Corona-Zeit: vom Ich zum WIR

Eine Zeit der Erkenntnis: mein Leben ist zerbrechlich! Geschenkte Zeit!
Eine Zeit der Langsamkeit: runter vom Vollgas und ein paar Gänge zurückschalten; die kleinen Dinge wieder wertschätzen wie z.B. ein gutes Buch lesen, die erwachende Natur wahrnehmen, Nähe schätzen lernen usw.
Eine Zeit für Nächstenliebe: kümmern wir uns umeinander und schauen wir wer Unterstützung braucht! Mich fragen: wen könnte es hart getroffen haben? Wer braucht meine Hilfe?
Eine Zeit für Gemeinschaft: miteinander sprechen, miteinander Kaffee trinken, miteinander kochen, miteinander spielen, miteinander sich in der Natur bewegen, miteinander telefonieren usw.
Eine Zeit für das Gebet: die Menschen, die mir am Herzen liegen und alle, die im Einsatz für andere an die Grenzen ihrer Kräfte gehen, in das Licht Gottes halten. Um Gottes Beistand für unser Land und unsre Welt bitten: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Tim 1,7) Oder mit den Worten eines bekannten Taizé-Liedes: „Nada te turbe, nada te espante…“ deutsch: nichts beunruhige dich, nichts ängstige dich, wer Gott hat dem fehlt nichts.
JS

Seelsorgerliches Angebot: Jeden Tag von 16.00 bis 17.00 Uhr in der St. Peter und Paul-Kirche

Jeden Tag von 16.00 bis 17.00 Uhr ist in der St. Peter und Paul-Kirche in Weil der Stadt ein Seelsorger vor Ort zum Gespräch anwesend.

Nutzen Sie die Gelegenheit, miteinander über das, was Sie und uns alle in dieser Zeit bewegt, ins Gespräch zu kommen.

 

Zuhause Gottesdienst feiern - Vorlagen zum Mitfeiern

Für alle, die uns bei unseren Online-Gottesdiensten nicht in unserem Livestream www.netzgottesdienst.de folgen können, verweisen wir auf ein Angebot der Diözese Rottenburg-Stuttgart. diese bietet Text-Vorlagen zum Feiern zuhause an.

Diese finden Sie zum Download unter https://www.drs.de/dateisammlung/zuhause-gottesdienst-feiern.html

Die Texte dazu liegen in Papierform  auch in unseren Kirchen auf.

Schön ist es, dass auch jeweils einen Vorschlag für einen Gottesdienst mit Kindern gibt. Bitte bedienen Sie sich.

Glockenläuten an jeden Tag um 19.30 Uhr: Aufruf zu gemeinsamem Gebet und Gedenken

Die Kirchenglocken der evangelischen Brenzkirche und der katholischen St. Peter und Paul-Kirche schließen sich dem Glockengeläut vieler anderer Kirchen an und laden um 19.30 Uhr zum Gebet ein – jeder bei sich zuhause und doch gemeinsam. Gebetet wird für die an Covid-19 erkrankten und verstorbenen Menschen und deren Angehörigen, für das medizinische Personal, politische Entscheidungsträger sowie für Mut und Zuversicht in schwierigen Zeiten.

„Beistand, Trost und Hoffnung“ - Gemeinsames Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland zur Corona-Krise

Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem heute (20. März 2020) veröffentlichten gemeinsamen Wort unter dem Titel „Beistand, Trost und Hoffnung“ der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Sie können es hier herunterladen.