Aus dem Gemeinde Leben

In unserer Gemeinde gibt es verschiedene Aktivitäten der vielfältigen Gruppen aller Altersklassen.

Nachfolgend sammeln wir für Sie Beiträge daraus.


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ORGAN meets ROCK

Am Palmsonntag, 25. März 2018 sind Sie zu einem Konzert der besonderen Art eingeladen. Die Band Coolisse, welche schon bei einigen Gemeindefesten ihr Können gezeigt hat, hat dieses Mal die St. Peter und Paul-Kirche als Aufführungsort gewählt. Die Bandmitglieder Mike Martin, Thomas Müller und Wolfgang Mareczek werden an Gitarre, Bass und Schlagzeug vorne im Chorraum spielen, während Pfarrer Anton Gruber an der großen Pfeifenorgel hinten auf der Empore dazu mitwirken wird. 

Zu Gehör kommen Werke aus unterschiedlichsten Epochen und Gattungen. Zum einen handelt es sich um Musikstücke aus Klassik, welche „verrockt“ dargeboten werden. Hier sind zum Beispiel der Canon von Johann Pachelbel  oder auch Teile der „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky zu nennen. Daneben gibt es Stücke der Pop- und Rockszene, bei denen die Kirchenorgel eher als eleganter Hammondorgel-Ersatz dient. Als dritter Block werden Werke aus Film und Musical zu Gehör gebracht. Die Titelmelodie von Phantom der Oper gehört hierbei wohl zu den Ohrwürmern des Abends. Untermalt wird das musikalische Geschehen mit einer kleinen Lasershow. Wir laden herzlich zu diesem spannenden Event ein. 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zu Gunsten der Erhalt der St. Peter und Paul-Kirche wird gebeten. Diese werden für die Sanierung des Sakramentshauses verwendet

Tonmitschnitte "Organ meets Rock" (Auszüge)

Gemeindefasnet in Merklingen

In schöner Tradition feierte Merklingen seine Gemeindefasnet.

Die Glemstaler spielten auf und rockten den Gemeindesaal St. Josef mit Schunkelliedern, Polonaise, Tanz- und Rocktiteln.

Wie immer hatten verschiedene Akteure einen Vortrag dargebracht:
- die vier Europäer
- das Pastoralteam mit "Unser neuer Kindergarten"
- Rüdiger Wagner als "Tropf ... von den Füß bis zum Kopf"
- die Ministranten mit ihrer Version von "Kirche am ort (KiAmO)"
- Heinrich Lutz als "Krankenpfleger"

Das kalte Büffet, welches von einigen Frauen aus der Gemeinde zubereitet wurde, war wieder einmal phänomenal ... und alle wurden satt!

Roswitha Mayer und ihre fleißigen Bienchen sorgten für die Verpflegung der Gäste.

Bleibt noch allen ein herzliches Vergelt's Gott zu sagen für die Mühen der Vorbereitung, der Speisen ... und den gespendeten Likören...;-)

Auf eine glückselige Fasnet: AHA - AHA - AHA

Narrenmesse im Januar 2018

Am Samstag, den 20.1.2018 fand in guter Tradition wieder in der Stadtkirche St. Peter und Paul die Narrenmesse statt. Pfarrer Anton Gruber und Michael Heil führten durch die Eucharistiefeier in Zusammenarbeit mit der Zunft in Weil der Stadt. Ein weiteres Highlight war die Einweihung der Kinder- und Narrenorgel - eine Herzensangelegenheit von Johannes Bair, der sich und unserer Kirchengemeinde damit sicherlich einen lang gehegten Wunsch realisiert hatte. Pfarrer Gruber begleitete zum Teil im Wechsel mit der Kirchenorgel und mit der Augustiner Brass Band die Lieder. Der klare Ton der zierlichen, fahrbaren Narrenorgel unterstrich perfekt den Gesang des Vorsängers. Thematisch führte die Zunft diverse Rollenspiele vor, welche einen Liedtitel darstellten, die von den Kirchenbesuchern erraten werden mussten - was kein Problem darstellte. Eifrig sangen alle mit, als dann diese Lieder auch angespielt wurden - am Ende auch mit religiösem Text. Wer hätte gedacht, dass das Lied "O Haupt voll Blut und Wunden" aus einem weltlichen Lied - einem Liebeslied - entlehnt wurde. 
Am Ende des sehr gut besuchten Gottesdienstes ging es für sehr viele direkt in die Festhalle zum Zunftball.

Zeitgenössische Kunst in St. Peter und Paul - Dreikönigsaltar mit neuen Seitenflügel

Durch glückliche Umstände haben sich drei Könige und die Madonna eines gotischen Dreikönigschreins über ein halbes Jahrtausend in Weil der Stadt erhalten. Die Könige kamen noch vor Jahrzehnten in der Weihnachtskrippe unserer Pfarrkirche zum Einsatz und wurden später deponiert. Eine zugehörige Madonna mit Kind wurde in den 50er Jahren als Prozessionsmadonna verwendet, später fand sie an einem der Wandpfeiler der Kirche ihren Platz. Nachdem diese kostbare und absolut museale Figurengruppe aus der ersten Hälfte des 15. Jh. im Rahmen der Dissertation von Heribert Sautter als zusammengehörig erkannt und wieder in Erinnerung gerufen worden war, wurde im Jahr 2005 die Rekonstruktion eines Altarschreins veranlasst, der schließlich seinen Platz neben der Empore der St. Peter und Paul-Kirche gefunden hat. Auf die Ergänzung eigentlich zugehöriger Flügel wurde verzichtet, nicht zuletzt mangels eines geeigneten Künstlers, dessen Qualifikation und Oeuvre eine angemessene Umsetzung erwarten ließen.

Nun werden vielen Weil der Städtern die beeindruckenden Malaktionen zum Schweißtuch der Veronika bekannt sein, die Dieter Groß seit drei Jahren im Rahmen der Betstunden am Gründonnerstag in der Pfarrkirche durchführt. Der Künstler, langjähriger Prof. an der Kunstakademie Stuttgart und mit Arbeiten in verschiedenen Kirchen der Diözese vertreten, hat sich auf Anfrage mit großer Begeisterung bereit erklärt , die Seitenflügel für diesen Altarschrein zu malen. Nach eingehenden Gesprächen mit Sautter und Pfr. Gruber zu Konzept und Ikonografie, nach vielen Skizzen und Entwürfen wurden nun die Flügel fertig gestellt.

Ausgeklappt zeigen die neuen Flügel des Dreikönigaltars auf der linken Seite die Suche der Sterndeuter nach dem Stern, auf der rechten Seite sind Sternsinger unserer Stadt abgebildet, die im Kostüm der Könige für wohltätige Zwecke sammeln. Beide Szenen sind im Kontext unserer Gegenwart dargestellt. Auf den geschlossenen Flügeln ist Christus der Schmerzensmann zu sehen, umgeben von der Schar derer, für die er sein Erlösungswerk getan hat. Grundlage dieser Darstellung ist der Spruch des Apostels Paulus „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber die gerettet werden, ist es Gottes Kraft“ (1 Kor 1,18). Diese Ansicht des geschlossenen Altars wird jeweils in der Fastenzeit zu sehen sein.

 

Zunächst ist geplant, die Flügel für ein gutes Jahr zu präsentieren, ob eine dauerhafte Installation möglich ist, wird die Zukunft zeigen.

 

Wir danken Prof. Groß an dieser Stelle ganz herzlich für diesen großartigen künstlerischen Beitrag. Dank auch an Herbert Barta, der seinerzeit den Schrein angefertigt hat sowie an Thomas Buhl, von dem die neuen Altarflügel stammen.

 

Der Altar wurde im Rahmen eines Festlichen Vespergottesdienstes am Dreikönigstag eingeweiht. 

Erfreuen Sie sich an den Bildern.